Impfstrategie
Ein wichtiges Thema ist Impfungen bzw. Impfstrategie bei Hunden im Allgemeinen.
Laut den neuesten Lehren der Veterinärmedizin soll jeder Hund mit 8 Wochen, 12 Wochen, 16 Wochen und mit 15 Monaten geimpft werden. Die Impfung ist jedes Mal eine Kombinationsimpfung bestehend aus:
(S) Staupe (Distemper, Adenovirus)
(H) Ansteckende Leberentzündung (Hepatitis contagiosa canis-Adenovirus Typ2)
(P) Parvovirose (Katzenseuche)
(Pi) Zwingerhusten (Bordetella bronchiseptica)
(L) Leptospirose (Weil`sche Krankheit)
Tollwut soll erst mit 12 Wochen und mit 16 Wochen also 2x erfolgen, oder mit 16 Wochen und dann mit 20 Wochen.
(T) Tollwut
Bei den Tierärzten ist diese Information noch nicht durchgängig bekannt. Frau Prof. Uni.Doz. Dr. Karin Möstel von der veterinärmedizinischen Universität ist sehr bemüht, dass alle Tierärzte diesen Wissenstand erfahren.
Und nun zu den Kosten dieser Impfungen. Leider gibt es hier keine Richtlinie was der Tierarzt dafür verlangen kann bzw. darf. Die Preise Schwanken aber zwischen 28 Euro und 70 Euro pro Impftermin. Da zahlt es sich sicher aus Vergleiche einzuholen überhaupt dann, wenn man mehrere Hund hat.
Wenn man nun noch bei der Pharmaindustrie die einzelnen Impfstoffe betrachtet, dann ist dort zu lesen, dass die Impfstoffe nach der Grundimmunisierung alle 2-3 Jahren erst aufgefrischt werden müssten. Wir fragen uns deshalb, warum wir dann jährlich zur Impfung mit unseren Hunden müssen. Dieser Tatsache werden wir noch auf den Grund gehen und Sie dann Informieren.
Gesundenvorsorge
Fast jeder Hundebesitzer geht mit seinem Schützling mindestens ein mal im Jahr zum Tierarzt. Dabei gibt es meistens die jährliche Auffrischungsimpfung und eine Allgemeinkontrolle unseres Vierbeiners. Aber ist der Hund auch wirklich Gesund? Um dies zu herauszufinden bedarf es einiger weiteren Untersuchungen, wie zB. ab dem 18 Lebensmonat eine HD Untersuchung. Die ist nicht billig aber mittels eines Röntgenfotos sieht der Tierarzt ob der Hund jemals an einer Hüftdysplasie leiden wird oder nicht. Die Ellbogendysplasie ED zeigt ob die Vorderfüße einmal Probleme bereiten oder nicht. Beide Untersuchungen werden fasst ausschließlich bei Zuchttieren durchgeführt.
Das selbe gilt für einen Herzultraschall. Auch hier werden sehr oft nur Zuchttiere untersucht, obwohl man bei solch einer Untersuchung bestimmte Herzerkrankungen feststellen kann und ggf. vorbeugend medikamentös eingreifen könnte.
OCD (Osteocondrosis Dissecans) ist ebenfalls solch eine Erkrankung die meist unerkannt bleibt.
Das sind einige Krankheiten die bei unseren Deutsche Doggen auftreten können. Leider ist die Gen Technik noch nicht in der Lage sämtliche Erbkrankheiten zu sehen, aber wenn Sie mitarbeiten wird dies vielleich bald soweit sein dazu gibt es eine Möglichkeit die Forschung zu unterstützen.
Klicken Sie bitte den nachstehend Link an und machen Sie mit.
http://www.genetics.unibe.ch/content/forschung/hund/index_ger.html