Die allseits bekannte Faustregel, dass sieben Hundejahre einem Menschenjahr entsprechen, taugt nicht zum Vergleich von Hundealter und Menschenjahren. Vielmehr ist der Altersvergleich von der Größe des Hundes abhängig.
Große Rassen werden schneller alt, kleine altern langsamer. Hunde erreichen das Seniorenalter je nach Größe und Rasse mit 6 bis 8 Jahren.
Hier eine kleine Tabelle die dies veranschaulicht:
Man sieht hier sehr genau welchen Unterschied es zwischen den unterschiedlichen Rassen gibt. Also eine Dogge die 11 Jahre alt ist entspricht einem 100 jährigen Menschen - das ist doch was - oder?
Vielleicht trägt diese Seite dazu bei, dass es nicht immer heißt die Doggen werden nicht sehr alt, so 7 oder 8 Jahre. Korrekt müßte es also heißen 67 - 76 Jahre alt und das entspricht der durchschnittlichen Lebenserwartung des Menschen.
Im Vergleich dazu wäre die kleine Rasse mit 7-8 Jahren gerade mal 48 - 52 Jahre alt. Die individuelle Lebenserwartung hängt von verschiedenen Faktoren ab. Neben angeborenen, also genetischen Faktoren, spielen auch äußere Einflüsse wie ausgewogene Ernährung, ausreichende Bewegung und ein ausgeglichenes soziales Umfeld für den Alterungsprozess eine Rolle.
Hinsichtlich des Hundealters bzw. der Lebenserwartung von Hunden gilt:
- Hunde kleiner Rassen haben eine höhere Lebenserwartung als Hunde großer Rassen.
- Mischlinge werden älter als Rassehunde vergleichbarer Größe.
- Rüden und Hündinnen haben eine gleich hohe Lebenserwartung.
- Kastrierte Hunde leben im Durchschnitt ein Jahr länger als nicht kastrierte Tiere.
- Hunde, die in ländlichem Umfeld gehalten werden, haben eine höhere Lebenserwartung als Stadthunde.
- Schlanke Hunde leben länger als Hunde mit Übergewicht.
Also viele Faktoren bestimmen die Lebenserwartung Ihres vierbeinigen Wegbegleiters.