Die Zuchthoheit der Deutschen Dogge in Österreich liegt beim österreichischen Doggenklub, der eine eigene Zuchtordnung verfaßt hat. Alle österreichischen Züchter der Deutschen Dogge müssen sich an diese Zuchtordnung halten, auch jene die nicht Mitglied des österreichischen Doggenklubs sind.
International gesehen hat jedes Land andere Zuchtbestimmungen. Die FCI definiert lediglich den Rassestandart und die EuDDC ist eine Interessensgemeinschaft ohne jegliche� Befugnis.� Eine weltweite Einheitlichkeit ist leider nicht vorhanden. Das gilt insbesondere für die obligatorische Gesundenuntersuchung der Zuchttiere. Soll heißen, dass in manchen Ländern eine HD Untersuchung und zwei Ausstellungsergebnisse genügen, um zur Körung zu gehen und i.d.R. die Zuchtzulassung zu bekommen.�
Hier sei auch noch erwähnt, dass es keine Obrigkeit gibt, bei der man etwas einklagen kann. In diesem Zusammenhang ist zu erwähnen, dass eine Deutsche Dogge um 300 - 450 Euro zu erwerben, sehr oft mit hohen Tierarztrechnungen quittiert wird. Das sind dann sehr oft die Deutschen Doggen, die dann im Tierschutzhaus landen.
Also bitte nehmen Sie Abstand von solchen Praktiken. Deutsche Doggen ohne Papiere (Stammbaum, Ahnentafel) werden immer wieder angeboten, ja sogar von Käufern wird dies als Preisreduktion verlangt: „ich brauche keine „Papiere" weil ich will ja nur einen Hund.
Seit 1.1.2008 ist das neue Tierschutzgesetz in Kraft und es dürfen nur mehr Hunde von eingetragenen Züchtern gekauft werden, nachstehend ein Schreiben vom Ministerium das dies bekräftigt:
